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	<title>GMDS-Arbeitsgruppe "Standards für Interoperabilität und elektronische Gesundheitsakten"</title>
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		<title>Nachruf Prof. Dr. J.W. Dudeck</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 10:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Blobel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Regensburg, 1. April 2010
Liebe Kollegen und Freunde,
ich habe die traurige Pflicht Ihnen mitzuteilen, dass Joachim Dudeck, Gründer, Vorsitzender für zehn Jahre und Ehrenmitglied der HL7-Benutzergruppe in Deutschland e. V. sowie Initiator und langjähriger Leiter der GMDS-AG (damals noch GMDS-AG &#8220;Kommunikationsstandards&#8221;) gestern verstorben ist.
Joachim Dudeck war einer der dienstältesten Vertreter der Deutschen Medizinischen Informatik, der unser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Regensburg, 1. April 2010</p>
<p>Liebe Kollegen und Freunde,</p>
<p>ich habe die traurige Pflicht Ihnen mitzuteilen, dass Joachim Dudeck, Gründer, Vorsitzender für zehn Jahre und Ehrenmitglied der HL7-Benutzergruppe in Deutschland e. V. sowie Initiator und langjähriger Leiter der GMDS-AG (damals noch GMDS-AG &#8220;Kommunikationsstandards&#8221;) gestern verstorben ist.</p>
<p>Joachim Dudeck war einer der dienstältesten Vertreter der Deutschen Medizinischen Informatik, der unser Fach auch auf europäischer Ebene und weltweit vertrat.</p>
<p>Er wurde 1932 in Breslau geboren, ging in Leipzig zur Schule und studierte dort Medizin.  Seiner Überzeugung von Freiheit und Demokratie folgend verließ er Ostdeutschland und beendete sein Studium in Heidelberg. Er entwickelte dort seine Vorliebe für die Unterstützung und Evaluierung medizinischer Verfahren und Prozesse mittels formaler Methoden. Immer auf der Suche nach neuen Ansätzen, nutzte er Computer für mathematische und statistische Verfahren zur Verarbeitung von Messungen und medizinischen Daten.</p>
<p>1970 wurde er Professor für Medizinische Informatik an der Universität Gießen. Dort führte er als Erster in Deutschland computerunterstützte Analyse von EKGs ein. Die Verbesserung der Patientenversorgung war ihm stets ein Anliegen, und er bemühte sich, die Kommunikation und Zusammenarbeit der medizinischen Experten zu verbessern, immer offen für neue Ideen und Ansätze.</p>
<p>Frühzeitig arbeitete er mit Personen und Institutionen in den USA zusammen, wirkte mit Warner, Clayton und Gardner in Salt Lake City und führte das HELP-System in Deutschland ein. Er deckte das ganze Spektrum der Gesundheitsinformatik ab, Arbeitsgebiete von Joachim Dudeck waren vor allem die medizinische Dokumentation und Klassifikation, die Evaluierung von Prozessen, die Qualitätssicherung, aber auch die Nutzung epidemiologischen Wissens für die Entscheidungsunterstützung. Er trieb die Krebsdokumentation voran und etablierte das Netzwerk der Deutschen Krebsregister.</p>
<p>Er engagierte sich frühzeitig für die Standardisierung in der Medizinischen Informatik bei CEN TC 251, später auch bei ISO 215. Niemand wunderte es da, dass er die erste offizielle <em>HL7 Affiliate</em> gründete. Joachim Dudeck war der erste <em>Affiliates Director</em> im Vorstand von HL7 International. 1998 erhielt er die <em>Ed Hammond Volunteer of the Year</em> Auszeichnung als erster Nicht-Amerikaner. Nebst HL7 kooperierte er mit US-Institutionen, war mit der Amerikanischen Kommission an der Planung und Durchführung einer Versorgungsstudie von Patienten mit Schilddrüsenkrebs beteiligt. <br />
 Schließlich brachte er die Nutzung von XML im Gesundheitswesen und von SNOMED voran.</p>
<p>Von 1992-1995 war er Vorsitzender des Fachbereichs Medizinische Informatik der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS). Als dritter Deutscher wurde er Fellow des <em>American College of Medical Informatics</em>. Sein Lebenswerk wurde 2004 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt.</p>
<p>Joachim Dudeck setzte sich nach der Überwindung des Eisernen Vorhangs nicht nur in Deutschland ein. Er förderte die Medizinische Informatik und die Nutzung von Kommunikations- und Interoperabilitätsstandards auch in Ländern des ehemaligen Ostblocks wie Tschechien, Polen, Ungarn, Lettland, Litauen, Estland und die Länder des ehemaligen Jugoslawien, aber auch in der Türkei und in Asien.</p>
<p>Neben seinem bedeutsamen Engagement war Joachim ein großartiger Lehrer und guter Freund. Er war mein erster wissenschaftlicher Kontakt in Westdeutschland nach der Wiedervereinigung, unterstützte meine Integration in die neue Umgebung als exzellenter Kollege und warmherziger Freund.</p>
<p>Wir werden ihn vermissen und sprechen seiner Frau und seiner Familie unser Mitgefühl aus. Wir werden die Erinnerung an Joachim Dudeck stets in Ehren halten.</p>
<p>Im Namen der Leitung der GMDS-Arbeitsgruppe &#8220;Standards für Interoperabilität und elektronische Gesundheitsakten&#8221;</p>
<p>Bernd Blobel<br />
 Leiter der AG</p>
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		<title>Neue Auflage &#8220;Handbuch Datenschutz und Datensicherheit im Gesundheits- und Sozialwesen&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 13:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Datenschutz und Datensicherheit sind im Gesundheits- und Sozialbereich eine unabdingbare Voraussetzung zur Schaffung des notwendigen Vertrauens zwischen Betroffenen und Institutionen, wie z.B. Patient, Arzt, Arztpraxis, Krankenhaus oder Krankenversicherung.
Experten des Arbeitskreises „Datenschutz und Datensicherheit im Gesundheits- und Sozialwesen“ der GDD e.V., Bonn, behandeln typische Probleme ihrer Arbeitsfelder und geben auf Basis ihrer langjährigen Erfahrung hilfreiche Tipps [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://agsie.eh-cc.de/http://blog.eh-cc.de/wp-content/uploads/2009/06/Bake-Blobel-Muench_-_Handbuch_Datenschutz_Datensicherheit.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-435" title="Bake-Blobel-Muench_-_Handbuch_Datenschutz_Datensicherheit" src="http://agsie.eh-cc.de/http://blog.eh-cc.de/wp-content/uploads/2009/06/Bake-Blobel-Muench_-_Handbuch_Datenschutz_Datensicherheit-210x300.jpg" alt="Bake-Blobel-Muench_-_Handbuch_Datenschutz_Datensicherheit" width="210" height="300" /></a>Datenschutz und Datensicherheit sind im Gesundheits- und Sozialbereich eine unabdingbare Voraussetzung zur Schaffung des notwendigen Vertrauens zwischen Betroffenen und Institutionen, wie z.B. Patient, Arzt, Arztpraxis, Krankenhaus oder Krankenversicherung.</p>
<p style="text-align: justify;">Experten des Arbeitskreises „Datenschutz und Datensicherheit im Gesundheits- und Sozialwesen“ der GDD e.V., Bonn, behandeln typische Probleme ihrer Arbeitsfelder und geben auf Basis ihrer langjährigen Erfahrung hilfreiche Tipps und Anregungen für die tägliche Arbeit als Datenschutz- und IT-Sicherheitsbeauftragte/r im Gesundheits- und Sozialbereich, wobei sie das Sozialwesen vor allem an seinen Schnittstellen zum Gesundheitswesen betrachten.</p>
<p style="text-align: justify;">Der erste Teil der dritten Auflage des Handbuches wurde an die neuen gesetzlichen Gegebenheiten angepasst und in wichtigen Punkten ergänzt. Die Erweiterungen betreffen u. a.:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Möglichkeiten und Grenzen der      Auftragsdatenverarbeitung durch medizinische Einrichtungen,</li>
<li>das Krankenhaus als Anbieter von Telekommunikations-      und Telediensten,</li>
<li>wesentliche Ergänzungen zum Thema Sozialdatenschutz,</li>
<li>Datenschutz in der medizinischen Forschung,</li>
<li>Datenschutz im Qualitätsmanagement.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">In den zweiten Teil der dritten Auflage wurden u.a. neu aufgenommen:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Aspekte des ID-Managements unter Einschluss moderner      Technologien wie RFID und Biometrie,</li>
<li>das Problem des Privilege Managements und der      Zugriffskontrolle,</li>
<li>das Abwehren von Eindringlingen in      Informationssystemen und Netzen, aber auch</li>
<li>neue Referenzen und eine breite Übersicht über die      einschlägigen Standards zu Datenschutz und Datensicherheit.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Die beiliegende CD enthält ebenfalls wesentliche Ergänzungen, u.a. eine Sammlung der vom GDD-Arbeitskreis „Datenschutz und Datensicherheit im Gesundheits- und Sozialwesen“ ausgearbeiteten Mitteilungen und Empfehlungen zu Problemen aus der täglichen Arbeit.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zielgruppe</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Praktikerhandbuch richtet sich an alle Datenschutz- und IT-Sicherheitsbeauftragten, DV-Revisoren, Betriebs- und Personalräte sowie an Entscheider im Gesundheits- und Sozialwesen.</p>
<p style="text-align: justify;">ISBN: 978-3-89577-488-1</p>
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		<title>Aktuell</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 09:21:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Beiratssitzung der GMDS am 16. September 2007 in Augsburg wurde die Umbenennung der AG (vorher: GMDS-AG “Standards für Kommunikation und Interoperabilität (SKI)” in GMDS-AG “Standards für Interoperabilität und elektronische Gesundheitsakten” (abgekürzt GMDS-AG SIE) beschlossen.

Die jüngste Beratung unserer Arbeitsgruppe “Standards für Interoperabilität und elektronische Gesundheitsakten” fand &#8211; gemeinsam mit der 37. Beratung des GDD-AK [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Beiratssitzung der GMDS am 16. September 2007 in Augsburg wurde die Umbenennung der AG (vorher: GMDS-AG “Standards für Kommunikation und Interoperabilität (SKI)” in GMDS-AG “Standards für Interoperabilität und elektronische Gesundheitsakten” (abgekürzt GMDS-AG SIE) beschlossen.</p>
<div class="post-bodycopy clearfix">
<p><strong>Die jüngste Beratung unserer Arbeitsgruppe “Standards für Interoperabilität und elektronische Gesundheitsakten” fand &#8211; gemeinsam mit der 37. Beratung des GDD-AK “Datenschutz und Datensicherheit im Gesundheits- und Sozialwesen” und der 24. Sitzung der GMDS-AG “Datenschutz in Gesundheitsinformationssystemen” &#8211; am Donnerstag, dem 6. Dezember 2007, in Regensburg im Anschluss an die <a href="http://www.cehr.de/" target="_blank">CeHR  2007</a> statt.</strong></p>
</div>
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